
Das Benit-Projekt hat eine Neukonzeption für ein Büro- und Laborgebäude in Dubna zur Aufgabe.
Die Umsetzung des Konzeptes soll in zwei Bauabschnitten verwirklicht werden. In einer ersten Baumaßnahme soll der vordere, zur Hauptstraße orientierte Baukörper, der hintere Bereich in einem zweiten Bauabschnitt realisiert werden.
Nutzungen
Neben den Büro- und Laborfunktionen soll im Zwischenbereich der beiden Hauptgebäudekörper ein gläsernes Foyer entstehen, welches als Aufenthalts- und Kommunikationsraum für die Angestellten dient. Das Foyer und das Gebäude des zweiten Bauabschnittes werden von einer großzügigen Freitreppe erschlossen.
Zu den Straßen sind hauptsächlich Büroflächen angeordnet, während in den hinteren Bereichen Labor- und Technikräume realisiert werden.
Baukörper
Durch vor- und rückspringende Fassadenkanten gehen beide Baukörper eine städtebauliche Beziehung miteinander ein. Der vordere bildet außerdem eine deutliche Kante zur Hauptstraße und definiert eine Eingangssituation zur Freitreppenanlage.
Fassade
Beide Gebäude sprechen die gleiche architektonische Sprache: Sie besitzen eine einschalige Glasfassade, welche im Stile eines Strichcodes in gläserne und undurchsichtige Bereiche unterteilt ist. Während die zu den Straßenräumen zugewandten Gebäudeteile einen hohen Anteil an durchsichtigen Glaselementen zeigen, sind in den hinteren Bereichen vermehrt geschlossene Fensterelemente angeordnet. Je nach Nutzung können die Fensterelemente beweglich oder fixiert installiert werden.
Die Farbigkeit der Fassade und leuchtende Bordüren, die sich um die Gebäude ziehen, orientieren sich an den Firmenfarben des Unternehmens und der regionalen, tatarischen Tradition.
Autoren: Stefan Scholz, Andreas Lautenschläger, Heiko Stolzenburg
