Seniorenzentrum in Guben

Neubau mit 40 Pflegeplätzen und 14 Plätzen im betreuten Wohnen

Das bestehende Altenheim "Herberge zur Heimat", zum größten Teil in provisorischen Räumen untergebracht, sollte durch ein neues Gebäude erweitert werden. Die Bewohner des alten Pflegeheims sollten nach Fertigstellung in den Neubau umziehen. Der Neubau mit neuer Konzeption als Seniorenzentrum wurde im Rahmen des Investionsprogramm Pflege des Landes Brandenburg finanziert. Ein Seniorenzentrum mit betreuten Wohnungen. 
Städtebauliches Ziel war der Erhalt von differenzierten unterschiedlichen Gebäudeteilen, der Erhalt des Gartens mit dem alten Baumbestand, und die Einbindung des Grbäudes in den Stadtraum sowie Einbindung in den angrenzenden Landschaftsraum der Neiße.

Konzept

Das architektonische Konzept gliedert die Baumasse in drei Baukörper, mit unterschiedlichem Charakter und unterschiedlicher Höhe gruppiert um einen Innenhof. Ein architektonisches Spiel mit Holz, weißem Putz und Stahlglasfassade. Das dreigeschossige Eingangsgebäude ist charakterisiert durch eine gestalterisch abgesetzte Holzfassade im zweiten Obergeschoß. Damit wird auf die zweigeschossigen und mit unterschiedlichen Dachformen gestalteten Gebäude der Umgebung reagiert. Das ebenfalls dreigeschossige Gebäude an der Lausitzer Straße hat ein farblich abgesetztes Erdgeschoß. Hier befinden sich die Wohnungen mit ihren separaten Eingängen. Ziel war, allen Wohnungen separate Eingänge zu geben, um die Selbstständigkeit der Bewohner auch nach aussen hin zu zeigen.
Bauherr: Landesausschuß für Innere Mission, Potsdam
Planung, Bauleitung: Architektin Barbara Mohren
Mitarbeit: Monika Eva Wisniewska, Dirk Scherdin
Außenanlagenplanung: BGMR, Büro für Landschaftsplanung
Statik: ifb, Ing. Büro Thal, Berlin
TGA: Ing. Büro Wesche, Frankfurt/Oder

Gesamtnutzfläche: 2410 m2
Baukosten: Netto 5,5 Mio. DM

Fertigstellung: 2000

Architektin: Barbara Mohren