• Entwurf

Eingangsgebäude zur Sonderwirtschaftszone in Dubna

Architektonisches Konzept
Der städtebauliche Gesamtplan beschreibt ein gemischtes Quartier, dessen Schwerpunkt auf Technologie- und Wissenschaftsnutzungen liegt. Neben Laboren und Forschungs-
einrichtungen sollen industrielle Nutzungen und Bürogebäude sowie öffentliche Nutzungen mit überregionaler Bedeutung, beispielsweise Fakultätsgebäude der Universität Dubna oder ein Konferenzzentrum, realisiert werden.
Eingangs- und Empfangsgebäude
Das Haupt- und Eingangsgebäude ist als fünfgeschossiger Riegel ausgeprägt und liegt direkt an einer öffentlichen Straße. Damit markiert es den Zugangsbereich zur Sonderwirtschaftszone und nimmt eine repräsentative Rolle für das gesamte Plangebiet ein.
Als Mittler zwischen Stadtraum und Wissenschaftspark übernimmt es neben Konferenz- und Büronutzungen auch öffentliche Funktionen der angeschlossenen Sonderwirtschaftszone. In den Obergeschossen sind gemeinschaftlich zu nutzende Büro- und Laborflächen vorgesehen. Architektonisch beeindruckt das Gebäude durch seine besondere Form: Ein dreigeschossiges Atrium, akzentuiert durch einen Sonderbaukörper für Cafeteria, Konferenz und Versammlungsräumlichkeiten, schneidet sich in den Hauptbaukörper ein.


Laborgebäude im Park
An das Hauptgebäude schließen sich Pavillonbauten im Park an. In diesen sind verschiedene Labore zu organisieren, es werden flexible Büroflächen und Laborflächen in einem den Anforderungen angepassten Verhältnis angeboten. Das exemplarisch dargestellte Laborgebäude besticht durch seine architektonische Clusterstruktur sowie seine Fassadenkombination aus Holz- und Glaselementen.

Autoren: Stefan Scholz, Anna Deriabina, Polina Karpeeva